Sushi und Sashimi (Deutschland und Hamburg)

Sushi - lecker und gesund

Sushi - lecker und gesund

Wer kennt Sushi heutzutage nicht? Überwiegend bestehend aus einer Kombination aus rohem Fisch kombiniert mit Reis. Die Sushi-Bars erfreuen sich wachsender Beliebtheit und so hat selbst der wählerisch Deutsche, entgegen seiner vorurteilten Einstellung keine “neuen” Sachen ausprobieren zu wollen, diese Art von Gerichten dennoch gut akzeptiert. Bestes Sushi sollte es logischerweise nahe am Meer geben, wo der Fisch über kurze Distanz und Zeit den Weg auf den Teller findet. In Deutschland findet man jedoch in jeder größeren Stadt mehrere Sushi Bars bzw. Restaurants, was für den Erfolg spricht.

In Hamburg gibt es mehr als eine Handvoll Sushi-Läden, doch werden nur wenige empfehlenswert sein, wenn es um wirklich authentischen oder guten Geschmack geht. Empfehlenswert wäre hier z.B. die White Lounge, die zwar nicht den japanischen Standard befolgt, doch interessante Kreationen bietet. Dazu ist das Ambiente sehr angenehm.



ShabuShabu – Asiatische Küche genießen

Großer Beliebtheit erfreuen sich in Japan und Asien im generellen die Topfgerichte, bei denen man mit mehreren Personen das gemeinsame Kochen genießen kann. Man trifft Freunde, redet und nebenbei kocht und isst man.  In Deutschland ordert man fast ausschließlich Gerichte pro Person, was in Asien eher unüblich ist. Speziell als Beispiel wäre hier Shabushabu zu erwähnen.



Ramen – die super Nudel

Zu den wohl bekanntesten Gerichten der japanischen Küche gehört die Nudelsuppe, die liebevoll nur “Ramen” bezeichnet wird. Diese wird meist super schnell verspeist, deshalb generell zu Mittag sehr beliebt, da zeiteffizient. Für den europäischen Gaumen ist dieses Gericht wirklich sehr kompatibel und so sollte man meinen, dass man speziell in Hamburg, oder Deutschland große Auswahl hat – doch das ist leider nicht der Fall. In Berlin gibt es zwar ein bis zwei Restaurants, die Ramen servieren, doch eingefleischte Ramen-Fans müssen den Weg nach Düsseldorf machen, wo es das legendäre Restaurant Naniwa gibt, welches wohl besten Ramen in ganz Deutschland serviert.



Japanische Küche – mehr als nur Sushi

Wenn man an die japanische Küche denkt, haben die meisten Leute wahrscheinlich ihr letztes “Sushi” im Gedächtnis. Hauptsächlich aus rohem oder geräuchertem Fisch bestehend und mit gesäuertem Reis gefertigt, wird das Sushi je nach Variation mit Zutaten wie Seetang, Gemüse, Tofu oder Ei verfeinert. Ohne Reis serviert, heißt das Ganze dann “Sashimi“. Sushi und Sashimi werden üblicherweise mit Soyasauce und “Wasabi“, einer besonders scharfen Meerrettichart, gereicht. Zur Geschmacksneutralisierung kann man dazu eingelegten Ingwer essen.

Zwar ist die rohe Fischkost weltweit als Delikatesse bekannt, dennoch haben die Japaner kulinarisch weitaus mehr anzubieten. Auch sonstige Meerestiere wie Krabben und Krebse, Muscheln oder Tintenfisch werden angeboten – gelegentlich sogar Wal- und Delphinfleisch. Feinstes Rind, Schwein oder Huhn sind ebenso beliebte Fleischsorten – ferner werden Ente, Wildschwein, Reh- oder Pferdefleisch serviert.

Reis ist in Japan das Hauptnahrungsmittel. Gemüse wird im Land der aufgehenden Sonne ebenso oft verzehrt. Hierbei spielen vor allem Chinakohl, Auberginen, Gurken, Pilze, Rüben- und Kürbisarten sowie Meerespflanzen wie Seetang und Algen eine wichtige Rolle. Auch Tofu und klare Suppen mit Einlagen sind dort als Speisen weit verbreitet. Hinzu kommen Nudel- und sonstige Instantgerichte. Seltener werden exotische Leckerbissen wie marinierte Heuschrecken oder gar Seidenraupen angeboten.

Im Gegensatz zu anderen ostasiatischer Ländern werden Öl und Gewürze eher sparsam eingesetzt. Um die Gerichte zu verfeinern werden meist worcesterähnliche Saucen oder Soya genutzt. Insgesamt ist die japanische Küche sehr fettarm und häufig werden die Speisen roh serviert. Daher ist das japanische Essen sehr vitaminreich und gesund, was auch die hohe Lebenserwartung der Japaner erklärt.